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CERVATTO VALSESIA mt.1022

 
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CERVATTO VALSESIA
Geschichte
Die Kirchen symbolisieren verschiedene Etappen

... ich möchte kurz von den Etappen der religiösen Geschichte einer sehr kleinen Pfarrei erzählen.

Hier wurde, noch vor der Kirche S. Rocco im jetzigen Ort (etwa um 1600), die Kirche Madonna della Neve in Selletto erbaut, die bereits 1590 genutzt wurde, und die auch heute noch einen vergoldeten Holzaltar mit kleinen Statuen beherbergt, deren Stil dem von Cravagliana und Fobello ähnelt.

So beschrieb man das Gotteshaus Anno 1590::

"Vor der Kirche befindet sich ein Säulengang mit vier Säulen. Über dem Eingang befindet sich ein großes Fenster mit vier kleinen Säulchen
(es handelte sich also um eines der traditionellen dreibogigen Fenster).

Im Stützbalken ist ein Kruzifix eingeschnitzt, und auf dem vergoldeten und mit Schnitzereien verzierten Altarbild sind mehrer Heilige und, in der Mitte, die Mutter Gottes mit Kind abgebildet... Auf dem Dach befindet sich eine kleine Glocke".

"Die Kirche steht unter dem Patronat der Familie Berra".


Kurz hinter den beiden vorher genannten Gebäuden befand sich das Oratorium San Pantaleone, das vor kurzem abgerissen wurde, weil es baufällig war: ein schönes Bildnis des Heiligen kann man nun in der Pfarrei bewundern.

An der Straße durch die höher gelegenen Ortsteile liegt ein weiteres kleines Oratorium, das ab dem Jahre 1729 nach Turin ausgewanderte gebürtige Cervattesi erbauen ließen: sie weihten es der Madonna Consolata:

Die Bewohner des Ortsteils Taponaccio beschlossen, mit einem kleinen Oratorium den Heiligen S.Delendente zu ehren und um die Beschützung Ihrer Herden zu bitten: 1744 wurde es erbaut. Anna Rosa Cucciola erinnert mich daran, daß sich im Inneren ein Gemälde des Künstlers De Dominicis aus Rossa befindet.

In Campelli ist das antike Oratorium S. Bernardo erhalten: es beherbergt eine Tafel mit einem Bildnis der Heiligen Jungfrau, des Heiligen Bernhard und des Heiligen Antonius.

In Giavina feiert man das Fest der Madonna delle Grazie, während in höheren Lagen, in Balmone, auf 1850 Höhenmetern, häufig Lobgesänge zu Ehren der Madonna d'Oropa angestimmt werden. Eine Lawine hatte im Jahre 1850 das e Oratorium unter sich begraben: doch der unerschütterliche Wille der frommen Bewohner ermöglichte den Wiederaufbau im Jahre 1878.

Unter den anderen der Madonna geweihten heiligen Stätten in Cervatto soll das Heiligtum der Jungfrau von Lourdes mit dazugehörigem Oratorium aus dem Jahre 1896 nicht unerwähnt bleiben.



 
Dieses Foto zeigt die schloßähnliche Villa der Familie Montalto mit der angeschlossenen Kirche des Hl. Johannes des Täufers.

Von den kleinen Oratorien berichtet auch Don Ravelli, der sie alle beim Abstieg vom Pizzo Tracciora selbst besichtigte:

"Die Kirche Madonna del Balmone und die anderen Gotteshäuser, auf die man auf dem Weg gen Tal trifft, sind alles kleine, wunderbar eingerichtete und gepflegte Heiligtümer."


Der Priester, der auch leidenschaftlicher Bergsteiger war, beschreibt überdies, wie diese Heiligtümer den Frieden und die Ruhe dieser Umgebung symbolisieren und verteidigen:

"Selbst der Hirsch, der die Berge unterhalb von Cervatto hinunterspringt, läuft hier beinahe lautlos vorbei, als wollte er den Frieden dieses kleinen Paradieses nicht stören".

Die fromme Religiösität der Bewohner unser Bergregion war schon immer von der Verehrung vieler Heiliger charakterisiert - besonders oft wandte man sich an die Schutzpatrone der Gesundheit, der Arbeit und des Viehs. Noch bevor San Rocco erbaut wurde, waren zwei kleine Kirchen dem Heiligen Martin und dem Heiligen Antonius geweiht worden, die in erster Linie die Ställe schützen sollten. Aus dem selben Grund erbat man auch jedes Jahr Ende Juni die Hilfe Johannes des Täufers, wenn die Hirten zum Almauftrieb aufbrachen.

Das Oratorium befand sich auf dem Felsvorsprung über dem Gulotto und war somit auch von den höchstgelegenen Almen sichtbar.

Ende des 19. Jahrhunderts erbaute die Familie Montalto ihre beeindruckende schloßartige Villa, die allerdings die Kirche keinesfalls in den Hintergrund stellte. Ihr Baustil wurde von den großzügigen Montalto verfeinert; außerdem wurde die Kreuzwegstraße, die die Kirche mit dem alten Oratorium verband, wieder instandgesetzt. Auf den traditionellen vierzehn Stationen wird an Giovanni Battista Peracino aus Cellio erinnert, der hier im Jahre 1775 den Kreuzweg genau so wie schon zuvor in Cadarafagno durchführte. Francesco Burlazzi aus Varallo führte ihn 1892 wieder ein.

Wenn wir in den Ort zurückkehren, befinden wir uns direkt vor der Pfarrkirche.

Als das Oratorium noch Fobello untergeordnet war, ordnete derBischof im Jahre 1590 an, die Glocke von der Fassade entfernen zu lassen und sie zwischen zwei Pfeilern am höchsten Punkt der Kirche zu befestigen. 85 Jahre später jedoch war sie immer noch an der alten Stelle. Zu diesem Zeitpunkt wurde auch empfohlen, das schöne Oratorium weiter "auszubauen".

Später wurde das Gotteshaus zur Pfarrkirche, und man bat um einige Verschönerungen. Ein Künstler der Familie Avondo fertigte an der Decke zwei Medaillons mit Szenen aus dem Leben des Heiligen Rocco an, und Giuseppe De Dominici aus Rossa fügte ein Leinwandgemälde mit einer Abbildung des Todes des Hl. Josef hinzu.

 
Die Pfarrkirche.

Auch ein Kunstwerk der Bildhauerei gibt es hier zu bewundern: den Altar der Madonna des Rosenkranzes mit den traditionellen 15 Mysterien.
Auch die alte Altardecke aus bunt geprägtem Leder ist noch erhalten.
Hierher wurde auch das Bildnis des Heiligen Pantaleone aus dem gleichnamigen Oratorium, das leider abgerissen werden mußte, gebracht.
Die Gewölbe- und Wandverzierungen wurden von Marco Berra, Künstler aus Cervatto, um das Jahr 1940 ausgeführt.

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