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CERVATTO VALSESIA 1022 m.d.M.

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DAS PROGRAMM 2004/2005

V a l s e s i a

Valsesia: Das grünste Tal von ganz Italien. Um sich davon zu überzeugen, daß dies mehr ist als nur ein erfolgreicher Slogan, genügt es, das Tal wenigstens einmal zu durchqueren. Von Varallo nach Alagna kündigt eine endlose Reihe von bewaldeten Hängen den Monte Rosa an.

Und keine einzige Serpentine unterbricht die gerade Linie der Straße, die in bequemer Trassenführung durch das Tal führt, immer in der Nähe des Flusses.

Das Valsesia ist also nicht nur das grünste Tal, sondern auch die bequemste Route, um in kürzester Zeit und in jeder Jahreszeit an den Fuß des zweithöchsten Berges Europas zu gelangen.
Einen großen Anteil an diesen günstigen Bedingungen hat die langsame, aber machtvolle Arbeit, welche der große Gletscher geleistet hat, der während der letzten Eiszeit das ganze Tal bis vor die Tore von Borgosesia bedeckte.
Das Valsesia umfaßt das Haupttal, das sogenannte Val Grande (großes Tal), das Val Sermenza oder Val Piccola (kleines Tal), das Val Mastallone und eine erkleckliche Anzahl kleinerer Täler.
Etwas südlich von Borgosesia entspringt der bedeutendste Nebenfluß der Sesia, der Wildbach Sessera, der seinen Beitrag zur Wasserführung der Sesia leistet, nachdem er ein wildes und unbewohntes Tal im oberen Teil und eine industrialisierte und relativ dichtbesiedelte Gegend im unteren Teil durchflossen hat.

Wegen ihrer geographischen Eigenschaften, der beträchtlichen Wasserführung und der Schönheit der Landschaft sind die Sesia und ihre Nebenflüsse bei Kanufahrern in der ganzen Welt berühmt. Es sind insgesamt über hundert Kilometer Wasserläufe, die man hier herunterfahren kann, in verschiedenen Schwierigkeitsgraden, von leichten Flußabschnitten bis hin zu extrem schwierigen und anstrengenden.
Es gibt hier auch zahlreiche und wohlorganisierte Kanuschulen, wo man auch das Kajakfahren und die Techniken für Hydrospeed lernen kann, spannende Abfahrten mit dem Schlauchboot machen oder in eine ganz neue Sportart eingeweiht werden kann, die einen noch engeren Kontakt mit der Natur bietet: dem Canyoning oder Schluchtengehen.

Aber die Sportfans und Freunde des Aufenthalts im Freien haben noch viele, viele andere Möglichkeiten, mit denen sie ihren Aufenthalt im Valsesia äußerst angenehm gestalten können. Um mit den Wanderern zu beginnen: Ihnen bieten sich Hunderte von  durch den CAI Varallo großteilsgut ausgeschilderten Pfaden, deren Schwierigkeitsgrad langsam ansteigt, je höher man geht. Die Angler kennen den Fischreichtum der Wildbäche und Alpenseen sehr gut, es fehlen auch Angebote für Reiter nicht, gut ausgestattete Reitbahnen etwa; dann gibt es eine Schule für den Trial-Sport und eine für das Mountainbike, mit vielen Wegen, die sich für diesen Sport eignen. In Valsesia findet man Anlagen für das Bogenschießen und für Golfspiel, das man im Sommer in den Löchern der Alpe di Mera spielen kann. Ebenfalls angeboten werden Sommerkurse für Basketball.

Die Vorliebe der Leute aus dem Valsesia für den Umweltschutz sieht man auch am Parco Naturale Alta Valsesia, dem Naturpark Oberes Valsesia, in den Tälern, die vom Monte Rosa weggehen, sowie dem Parco Naturale Monte Fenera, der auch vom archäologischen Standpunkt aus sehr interessant ist. Der Naturpark Oberes Valsesia, wurde 1979 eingerichtet und 1985 vergrößert. Er umfaßt die Gebiete der Gemeinden Alagna, Rima, Rimasco, Carcoforo, Fobello und Rimella und gilt als der höchstgelegene Naturpark Europas, da er einige Viertausender aufzuweisen hat.

Auf dem Gelände des Parks sowie in den angrenzenden Gebieten sind zahlreiche Steinböcke zu beobachten, aber auch Gemsen, Murmeltiere und Königsadler, während die Flora alle typischen Alpenpflanzen aufzuweisen hat.

Der Tourist hat darüber hinaus die Möglichkeit Führungen mitzumachen, die auf Pfaden durchgeführt werden, die jeweils bestimmten Themenbereichen gewidmet sind.

Der Naturpark Monte Fenera wurde 1987 gegründet und bedeckt eine Fläche von 3365 Hektar, etwas südlich von Borgosesia. Der Monte Fenera, eine charakteristische Erhebung, welche den Eingang des Val Sesia und des Valsessera beherrscht, ist wegen seiner zahlreichen Höhlen berühmt, in denen man Spuren prähistorischer menschlicher Besiedlung erkennen kann. Funde aus diesen Höhlen sind im Paläoontologischen Museum von Borgosesia zu besichtigen.

Vielleicht der beste Weg, die Seele des Valsesia zu begreifen, ist es, das Tal ganz frei und geleitet vom Augenblick zu durchstreifen, ohne Plan und Vorsatz. Es genügt, sich vom Augenblick leiten zu lassen, in ein Seitental zu gehen oder auf eine sattgrüne Weide in den höheren Lagen, jenseits der Waldgrenze. Wer so vorgeht, für den werden Rassa und die Dörfer des Val Gronda eine angenehme Überraschung sein. Oder auch Guardabosone, wo man das Naturkundliche Museum oder den Botanischen Garten besuchen kann, die große Sonnenuhr...

Im Valsessera scheinen die Ortschaften Caprile, Ailoche und Postua in einem Meer von Wäldern versteckt zu sein, die eifersüchtig den ländlichen Frieden bewachen, der ansonsten für immer verloren scheint. Oberhalb davon ist die Hochebene von Noveis, die im Sommer eine vielbesuchte Sonnenterrasse mit herrlicher Aussicht ist.

Versuchen Sie auch, sich im Gewirr der Gebirgsstraßen im Valduggia verlieren, bei Cellio und Breia, zwischen dem Valsesia und dem Lago d'Orta. Zwischen Dörfern, Bauernhäusern, herrschaftlichen Gebäuden und kleinen Kirchlein werden Sie eine Welt entdecken, in der man nach menschlichem Maße leben kann, im Einklang mit der Natur.

Weiter oben am Berg, wo die Felsen den Fluß eng zusammenzwingen, um sich dann weiter in weitem Becken zu öffnen, sind die Dörfer mit der charakteristischen Architektur des Gebirges, die auf dem sinnvollen Gebrauch von Holz und Stein gründet. So etwa Carcoforo, ein in dieser Hinsicht modellhaftes Dorf; oder Cervatto, herrschaftlicher Balkon über den Schluchten des Mastallone; oder Rossa, fast wie eine Briefmarke, die an den Berg geklebt ist.

Viele andere Orte sind es wert, ihnen mehr als nur einen kurzen Blick zu gönnen, während man die bequeme Straße zum Ende des Tales geht. Und das Valsesia und das Valsessera bieten reichlich Lohn für die Aufmerksamkeit, die man ihnen zollt.

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